Welcher BIA-Monitor ist für mich als Diätassistentin am geeignetsten?

Gastauteur:   Berdien van Wezel, Eigenaresse Gezond Leven Diëtisten

Welcher BIA-Monitor ist für mich als Diätassistentin am geeignetsten?

 Eine Körperanalyse ist ein fester Teil meiner Beratung. Sie liefert mir viele Informationen über die Körperzusammensetzung, die für gute Ernährungsempfehlungen maßgeblich sind. Allein das Gewicht sagt zu wenig. Eine BIA-Messung gibt zudem Einblick in Fettanteil, Muskelmasse, Flüssigkeitsanteil und viszerales Fett.

Beim Kauf eines BIA-Monitors achte ich auf folgende Faktoren:

1. Bedienkomfort

 Einfache Handhabung und platzsparendes Verstauen in einem abschließbaren Schrank.

2. Service 

 Prüfen Sie die Garantiedauer und ob der Anbieter Service nach dem Kauf bietet. Meine Erfahrung: Ein BIA-Monitor hält mindestens 10 Jahre. Ich habe sogar einen, der seit 15 Jahren läuft. Er funktioniert tadellos – auch, weil der Anbieter TANITA meine Probleme schnell löst, z. B. wenn es ein technisches Problem gibt und der BIA-Monitor nicht starten will. Kurz eine Online-Verbindung herstellen – und nach wenigen Minuten läuft alles wieder.

3. Zielgruppe

 Achten Sie darauf, dass das Gerät zu Ihrer Zielgruppe passt. Messen Sie z. B. vor allem ältere Menschen oder Jugendliche, prüfen Sie, ob die passenden Messungen verfügbar sind. Ich messe Patienten in der Sprechstunde – vor allem solche mit krankheitsbedingter Mangelernährung, Patienten mit Adipositas sowie mit Lip- und Lymphödem. Wichtig ist dabei eine präzise, genaue Messung mit Geräten, die 8 Elektroden verwenden. Das bedeutet eine Messung des gesamten Körpers und nicht nur des Unterkörpers.

4. Workshops

 Wenn ich in einem Unternehmen einen BIA-Workshop durchführe und es für die Mitarbeitenden die erste Begegnung mit einem BIA-Monitor ist, bin ich mit einer Messung bis zur Hüfte zufrieden, bei der für den Oberkörper eine Annahme getroffen wird. Da ich jährlich Hunderte von Messungen durchführe, kann ich die Mitarbeitenden auf Basis meiner Erfahrung gut einschätzen.

5. Portable oder Stand-alone

 Ein tragbares Gerät ist äußerst praktisch, wenn Sie in Unternehmen arbeiten oder Hausbesuche machen. An einigen Standorten, an denen ich tätig bin, nutzen wir den Raum die ganze Woche – dort ist ein Stand-alone-Gerät sinnvoll.

6. Unterstützende Software

Für mich ist es wichtig, die Messdaten in die Patientenakte übernehmen zu können. Dank der TANITA-Anbindung an die Evry-Software ist das automatisch integriert. Außerdem kann ich die Messdaten dem Patienten auch mitgeben.

 

 


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