Diätologe

  1. Warum ich mich in meiner Praxis für einen BIA-Monitor entscheide

    Warum ich mich in meiner Praxis für einen BIA-Monitor entscheide

     

    Gastautor: Berdien van Wezel, Inhaber von Gezond Leven Diëtisten

    Warum ich mich in meiner Praxis für einen BIA-Monitor entscheide

     Ich nutze seit Jahren einen BIA-Monitor, und er ist ein so fester Bestandteil meiner Praxis und meiner Arbeit geworden, dass ich mich „amputiert“ fühlen würde, wenn ich nur eine Waage verwendete. Darüber hinaus erhöht er für mich die Qualitätsaussage.

    Wann habe ich damit begonnen?

    Vor rund 13 Jahren eröffnete ich ein Geschäft in einer Einkaufsstraße. Von einem Tag auf den anderen strich der Krankenversicherer die Diätassistenz aus dem Basispaket. Das bedeutete: Erstattungen gab es nur noch, wenn die Patienten eine Zusatzversicherung hatten. Innerhalb weniger Monate änderte sich dadurch die Welt komplett – von erstatteter Versorgung zu Selbstzahler.
    Als Unternehmen haben wir damals überlegt, wie wir den Mehrwert für den Patienten in der Praxis steigern konnten. Wir haben Pakete geschnürt – z. B. 5 oder 10 Beratungen zur Zielerreichung. Daran knüpften wir weitere

    Mehr lesen »
  2. Welcher BIA-Monitor ist für mich als Diätassistentin am geeignetsten?

    Welcher BIA-Monitor ist für mich als Diätassistentin am geeignetsten?

    Gastauteur:   Berdien van Wezel, Eigenaresse Gezond Leven Diëtisten

    Welcher BIA-Monitor ist für mich als Diätassistentin am geeignetsten?

     Eine Körperanalyse ist ein fester Teil meiner Beratung. Sie liefert mir viele Informationen über die Körperzusammensetzung, die für gute Ernährungsempfehlungen maßgeblich sind. Allein das Gewicht sagt zu wenig. Eine BIA-Messung gibt zudem Einblick in Fettanteil, Muskelmasse, Flüssigkeitsanteil und viszerales Fett.

    Beim Kauf eines BIA-Monitors achte ich auf folgende Faktoren:

    1. Bedienkomfort

     Einfache Handhabung und platzsparendes Verstauen in einem abschließbaren Schrank.

    2. Service 

     Prüfen Sie die Garantiedauer und ob der Anbieter Service nach dem Kauf bietet. Meine Erfahrung: Ein BIA-Monitor hält mindestens 10 Jahre. Ich habe sogar einen, der seit 15 Jahren läuft. Er funktioniert tadellos – auch, weil der Anbieter TANITA meine Probleme schnell löst, z. B. wenn es ein technisches Problem gibt und der BIA-Monitor nicht starten will. Kurz eine

    Mehr lesen »
  3. Regelmäßiges BIA-Messen: Was bringt es?

    Regelmäßiges BIA-Messen: Was bringt es?

     

    Gastauteur:   Berdien van Wezel, Eigenaresse Gezond Leven Diëtisten

    Regelmäßiges BIA-Messen: Was bringt es?

    Daphne, Patientin:

    „Die BIA-Messung ist ein fester Bestandteil der Beratung. Ich ziehe bequeme Schuhe an und trage keine Strumpfhose. Ich freue mich immer auf die Messung. Ich sehe sofort die Ergebnisse der Ernährungsempfehlungen, die ich genau zu befolgen versuche.“

    Die Waage: Fluch oder Segen

     Was mich jedes Mal erstaunt: Patienten kommen zum Ersttermin. Sie sind oft zögerlich, sich auf die Waage zu stellen. Sie wissen ja schon, dass das Gewicht zu hoch ist. Häufig sagen sie: „Das Messen machen wir beim nächsten Mal.“ Ich verstehe die Hemmung, weiß aber auch, dass eine Körperanalyse viel mehr zeigt als nur das Gewicht. Oft sind sie überrascht, dass z. B. die Muskelmasse viel höher ist als erwartet. Das ist ein erster Auftrieb und wirkt motivierend. Etwa 20 % der Patienten brechen die Behandlung nach 2–3 Wochen ab, wenn sie auf der Waage keinen Erfolg sehen. Sie befolgen die

    Mehr lesen »
  4. Wie eine BIA-Körperanalyse die Motivation meiner Patienten immer wieder steigert

    Wie eine BIA-Körperanalyse die Motivation meiner Patienten immer wieder steigert

     

    Gastautor: Berdien van Wezel, Inhaber von Gezond Leven Diëtisten

    Wie eine BIA-Körperanalyse die Motivation meiner Patienten immer wieder steigert

     Wenn Patientinnen und Patienten zum Erstgespräch in die ernährungs­therapeutische Praxis kommen, haben sie oft Fragen wie: Wie kann ich meinen Körperfettanteil senken und die Muskelmasse erhöhen? Oder: Sollte ich mehr Fett essen, wenn mein Körperfettanteil zu niedrig ist?

     

    Ernährungstagebuch

     Ich empfehle Patientinnen und Patienten, bereits vor dem Termin in einer Ernährungs-App oder schlicht in einem Heft festzuhalten, was sie essen und trinken. Das hilft mir, Einblick in ihre Aufnahme zu bekommen – und auch ihr Essmuster zu sehen. Es hilft nicht nur mir, sondern vor allem dem Patienten selbst. Oft ist es der erste Moment der Bewusstwerdung über die eigenen Essgewohnheiten. Sie sehen zum Beispiel, dass sie essen, wenn es gerade passt, stellen fest, dass sie keine geeigneten Lebensmittel im Haus haben, oder kaufen schnell einen Snack im

    Mehr lesen »
  5. BIA-Monitor: ein gutes Geschäftsmodell?

    BIA-Monitor: ein gutes Geschäftsmodell?

     

    Gastautor: Berdien van Wezel, Inhaber von Gezond Leven Diëtisten

     

     BIA-Monitor: ein gutes Geschäftsmodell?

     Im Gesundheitswesen sind wir unternehmerischer Denkweise eher abgeneigt. Nein – wir sind kommerziellem Arbeiten abgeneigt. Aber was heißt „kommerziell“? „Dass man aus der Perspektive des Klienten handelt und denkt“ – das ist eine der Definitionen. Damit fühle ich mich als Behandlerin sehr wohl.
    Die Durchführung einer Körperanalyse ist für mich ein Geschäftsmodell, mit dem ich den Patienten wirklich helfe! Als würde ich ein Fachgeschäft betreiben – während es noch keinen einzigen Supermarkt mit einem BIA-Monitor gibt.

    Ernährungstherapeutinnen und -therapeuten erhalten Überweisungen aus allen Richtungen: etwa von Hausärzten, Praxisassistenten, Fachärzten usw. Dabei geht es um die verschiedensten Krankheitsbilder, z. B. Nahrungsmittelallergien, Mangelernährung oder Adipositas. Sehr häufig ist eine Körperanalyse fester Bestandteil der Beratung, um ein vollständiges Bild der Körperzusammensetzung

    Mehr lesen »
  6. Die Bedeutung der Überwachung der Körperzusammensetzung bei der Anwendung von Gewichtsreduktionsmedikamenten

    Die Bedeutung der Überwachung der Körperzusammensetzung bei der Anwendung von Gewichtsreduktionsmedikamenten

     

    Gastautor: Rob van Berkel, Ernährungswissenschaftler und Autor im Bereich Ernährung und Gesundheit

    Der Einsatz von Gewichtsreduktionsmedikamenten hat in letzter Zeit deutlich zugenommen – sowohl auf Rezept als auch über andere Kanäle.

    Der Einsatz von Gewichtsreduktionsmedikamenten hat in letzter Zeit deutlich zugenommen – sowohl auf Rezept als auch über andere Kanäle. Diese Medikamente dienen dazu, den Gewichtsverlust zu beschleunigen und zu erleichtern – und sie sind tatsächlich wirksam! Doch sie führen nicht nur zum Abbau von Fettmasse, sondern auch von Muskelmasse, häufig in erheblichem Umfang. Daher ist die Überwachung der Körperzusammensetzung wichtig, um rechtzeitig und gezielt gegensteuern zu können.

    Was bewirken Gewichtsreduktionsmedikamente?

    Die bekanntesten Medikamente zur Gewichtsreduktion sind sogenannte GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA), darunter Liraglutid, Semaglutid und teilweise Tirzepatid (enthält zusätzlich einen GIP-RA). GLP-1-RA ahmen das natürliche Hormon GLP-1

    Mehr lesen »